Unter dem Motto `Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich?` startet der diesjährige Demo Zug zum Christopher Street Day am Unteren Markt in Würzburg. Los geht es dort am 31.07. um 15:00 Uhr.
Hier könnt Ihr ein Video der WM sehen bei der einer neuer Weltrekord aus 40 m Höhe aufgestellt wurde.
Darf man hier das Wort "Arsch" schreiben? Das kommt natürlich immer auf den Zusammenhang an. Und wenn dies selbst die lokale Presse tut...
Am Wochenende findet hier im Würzburger Dallenbergbad die Weltmeisterschaft im Splashdiving oder eben auf "gut" deutsch, die Arschbomben-Weltmeisterschaft statt! Am Samstag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Inklusive Weltrekordversuch einer Arschbombe aus 40 Meter Höhe.
Hier gehts zum Artikel der lokalen Mainpost: "Splashdiving-WM im Dallenbergbad: Wer springt die schönste Arschbombe?"
Und zu einer Weltmeisterschaft gibt es natürlich auch eine offizielle Website: http://www.splashdiving.com/.
Und man soll es nicht glauben, einen Wikipedia Artikel zu "Arschbombe" gibt es auch!
Hier gibt es noch eine Berichterstattung von den Weltmeisterschaften 2009:
Vom 23.07. bis 15.08.10 findet nun bereits zum Vierten mal der Würzburger Hafensommer statt. Das Kunst- und Kulturfestival bietet Euch auch dieses mal ein breites Spektrum von Lesungen, Kino, Konzerten, Theater und Tanz.
Karten solltet Ihr Euch falls möglich bereits vorab besorgen. Bei schlechtem Wetter sind z.B. die Posthallen als Ausweichspielort genannt.
Die Posthallen haben sich in den letzten Jahren zu einer Eventlocation entwickelt, die sich in Nordbayern nicht zu verstecken braucht. Wer an die an Konzerten mageren Jahre davor zurückdenkt möchte gar nicht darüber nachdenken welche Tristesse nach einem Aus hier in Würzburg wieder einkehren würde.
Die Betreiber der Posthallen haben nicht nur mit den Würzburger Behörden zu kämpfen, die aus dem Standort ein Politikum machen. Nein, auch die langjährig etablierte Konkurrenz in der eigenen Stadt lässt keine Möglichkeit ungenutzt die Veranstaltungen durch Verbotsanträge zu torpedieren. Die außerordentlich positiven Seiten der Posthallen für die Gastronomie, die Beherbergungsbetriebe und die Wahrnehmung Würzburgs durch junge Menschen müßen auch Erwähnung finden. Durch die Veranstaltungen reisen viele junge Leute nach Würzburg, die ansonsten wohl hier nicht hergekommen wären. Sie übernachten hier vor Ort, besuchen vor und nach den Konzerten die Lokalitäten der Stadt und bleiben doch auch des öfteren für mehr als eine Nacht in Würzburg.
Zu denken gibt einem auch, daß z.B. die Veranstalgungsreihe Hafensommer der Stadt Würzburg bei schlechtem Wetter die Posthallen als Ausweichspielort nutzt. Da sind Einzelgenehmigungen auf einmal kein Problem. Finden nur wir das sonderbar?
Den Betreibern wird öffentlich ein Kulturpreis verliehen. Prima! Intern jedoch wird ein Antrag auf Nutzungsänderung verschleppt und Bedenken zum Brandschutz in die Öffentlichkeit getragen. Die Betreiber würden wohl gerne den Anforderungen hierzu nachkommen. Dazu Bedarf es jedoch erst einer Baugenehmigung in der die Anforderungen genannt werden. Auf gut Glück investiert kein Unternehmer.
Wir wünschen den Betreibern der Posthallen und dem jungen Würzburg viel Erfolg.




























