`Oase in der Dusche` mit der Jena Plan Vorschule
Gestern haben wir also mit den Kindern der Jena Plan Vorschule unsere Bilder für die Duschräume gemalt.
Erstmal gab es eine kleine Führung durch unser Hostel. Am besten fanden die Kids natürlich die Stockbetten in den Mehrbettzimmern. Wir haben dann den momentan noch freien Raum vor der Bar mit Vlies ausgelegt. Aufgeteilt in vier Gruppen gings dann los.... aber seht einfach selbst was daraus geworden ist.
Wir haben dann auch noch zusammen zu Mittag gegessen. Es gab Semmelknödel mit Pilz- und Karottensauce.
Es war ein super Aktion und wenn die Kunstwerke aufgehängt sind gibts noch mal eine Einladung damit die Künstler das auch mit eigenen Augen sehen können.
Mal sehen was wir als nächstes machen Kinder... uns fällt da bestimmt noch was ein.
Der Babelfish malt mit den Kindern!
Morgen am Donnerstag ist es soweit. Die Kinder der Jena Plan Vorschule Würzburg besuchen den Babelfish. Wir werden zusammen Tafeln für unsere Gemeinschaftsduschen malen. Das Motto ist `Oase in der Dusche`. Um den Kleinen nach getaner Arbeit auch ein Mittagessen zu präsentieren bin ich den ganzen Abend schon am Zutaten schnippeln. Es gibt selbstgemachte Semmelknödel mit Pilzsauce oder Karottenrahm. Ich bin schon gespannt was die kleinen Künstler so zaubern.
Der Babelfish reist grün
Ein Gastbeitrag meines Mitstreiters bei "Babelfish goes Afrika":
Allen, die sich denken "Jetzt fahren die mit so nem schrottreifen Auto nach Afrika, anstatt die Dreckschleuder aus dem Verkehr zu ziehen!", sei gesagt:
Wir tun was für die Umwelt! Immerhin bewahren wir ein erhaltungswürdiges Industrieprodukt vor der Vernichtung.
Für die Herstellung eines Autos, welches nach der Fertigstellung ungefähr 1 Tonne wiegt, werden etwa 25 Tonnen Material bewegt. Rohstoffe werden abgebaut, umgewandelt und transportiert. Das Fahrzeug wird in einer Fabrik gebaut, die Unmengen Energie verschlingt. Bei dieser Herstellung entsteht CO2 in einer Größenordnung von bis zu 20 % der Menge, die das Auto im Laufe seines Lebens durch seine Herstellung und den Verbrauch insgesamt verursacht! Übrigens berichten seriöse Quellen, daß bei der Herstellung eines Autos rund 200.000 Liter Wasser ver- bzw. gebraucht werden!!! Wozu also technisch völlig intakte Fahrzeuge mutwillig zerstören (neudeutsch: "abwracken") und neue Autos bauen?
Unser Fahrzeug ist Baujahr 1987 und bereits damals hat man die - wenn man der momentanen Werbung der Fahrzeughersteller glauben mag - technische Meisterleistung fertig gebracht, ein Auto dieser Größe zu bauen, das nur 7-8 Liter Diesel auf 100 km verbraucht. Vergleicht das mal mit den Verbräuchen heutiger ("moderner") Autos! Übrigens werden 95 % aller ausgestoßenen Feinstäube durch die Industrie verursacht und dem Autofahrer will man weißmachen, sein (altes?) Auto wäre die Umweltsau!
Somit tun wir nicht nur den Waisenkindern, die von dem Rallyeprojekt durch den Verkauf der Autos profitieren, einen Gefallen, sondern tun für unseren Planeten auch noch ein gutes Werk. Das Auto wird unter normalen Umständen in Afrika nochmal 10 bis 20 Jahre fahren und solange repariert werden, bis wirklich gar nichts mehr geht. Anschließend dienen die übrig gebliebenen Teile noch als Ersatzteile.
Und als wenn das nicht schon genug wäre, werden wir auch noch CO2-neutral reisen! Damit wäre diese neue Floskel auch verwendet... Wir verwenden auf der Reise nämlich statt 4-lagigem nur 3-lagiges Klopapier und retten hierdurch eine Menge Bäume vor dem Abholzen, die dadurch böses CO2 in kostbaren Sauerstoff umwandeln können!
Think ganzheitlich und nachhaltig! Think global!
Steffen
Big Brother is watching you!
Wenn sie nicht gerade einem Router-Neustart anheim gefallen ist, wie momentan der Fall, läuft bei uns ja auch gelegentlich eine Webcam. Doch zeigt sie nur ein bisschen vom aktuellen Wetter hier in Würzburg und am Rande manchmal das Treiben bei uns auf der Dachterasse. Was allerdings heute durch die Presse ging, find ich sowohl als Informatiker als auch als Hostelbetreiber bedenklich und abartig.
Big Brother im Hostel: "Hostel filmt Gäste" meldet heute dpa.
Nun überwacht London ja schon ausgiebig öffentliche Plätze, da find ich die Aussage der Mitarbeiterin doch etwas beruhigend und tu das Ganze dann doch mal eher als Marketing-Gag ab:
"Meistens ist es das letzte Zimmer, das noch frei ist. Und wenn die Leute dann unbedingt ein Bett brauchen, nehmen sie eins darin", sagt eine Mitarbeiterin. "Ihnen ist dann schlicht egal, ob sie gefilmt werden oder nicht."
Hoffentlich haben sie wenigstens Georg Orwells Roman "1984" in der Bücherecke stehen...
Blog Update
Ich habe den Blog an sich etwa erweitert. Zum Einen gibt es nun ein Favicon. Das ist das Icon neben dem URL Eingabefeld und beim Firefox auch bei den einzelnen Tabs. Ich denke der Babelfish ist durchaus erkennbar, oder?
In die Blogroll habe ich drei weitere Blogs eingetragen:
- - Triplesmart: Der Blog eines Freundes über Dies und Das.
- - Lala goes China: Der Blog einer unserer Rezeptionistinen. Sineologie Studentin, über ihren Sprachaufenthalt in China. Nächstes Jahr wird sie ein weiteres Semester dort verbringen. Ich hoffe sie führt den Blog dann weiter.
- - Sleepy Lion Hostel Dresden: Befreundetes Hostel in Dresden, Mitglied des Backpacker Network e.V. führt nun auch einen Blog.


